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Aufbauend auf die Vorlesung Datenbanksysteme I, schaltet diese Vorlesung “auf Röntgenblick” und durchleuchtet die Internas relationaler Datenbanksysteme (DBMS).
Wir versuchen dabei Antworten auf Fragen zu finden wie etwa:
- Wie kann der Datentransport zwischen Sekundär– und Hauptspeicher organisiert werden, ohne dass das DBMS laufend auf langsame Festplattenzugriffe warten muss?
- Wie strukturiert, sortiert und manipuliert man Daten von 20 GB Größe, wenn der verfügbare Hauptspeicher nur einen Bruchteil davon fassen kann?
- Wie orientiert man sich in Datenmengen dieser Größe? Wie übersetzt man Anfragen (SQL) in effiziente "Programme", die Daten dieser Größe durchforsten/filtern/transformieren können?
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Prüfungsergebnisse hängen zwischen B316 und B315 aus.
Ausgewählte Ergebnisse der Übung jetzt online.
Die Integration heterogener Datenquellen stellt eine große Herausforderung dar, die auch auf absehbare Zeit Gegenstand von Forschungsarbeiten bleiben wird. Zudem gilt es bei solchen Anwendungen, die Herkunft der Daten (data lineage) nicht aus den Augen zu verlieren, um die Glaubwürdigkeit der Daten oder auch rechtliche Aspekte zu gewährleisten.
In dieser Vorlesung sollen die Unterstützung der Interoperabilität zwischen heterogenen Datenquellen und die Bereitstellung homogener Sichten auf heterogene, verteilte Datenbestände betrachtet werden. Zudem betrachten wir Methoden, die Datenherkunft in solchen Szenarien zu berechnen oder zu speichern.
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SELECT * FROM table — Und was dann? Bevor eine SQL-Anfrage dieser Art effizient auf einem relationalen Datenbanksystem ausgeführt werden kann, ist einiges an Übersetzungs- und Optimierungsarbeit zu leisten. Wie genau ein Compiler für SQL gebaut werden kann, ist Inhalt dieser Vorlesung.
Unterwegs berühren wir sowohl den Compilerbau, die deklarativen Programmiersprachen und Datenbanktechnologie. Dieser Mix macht den Reiz dieser Vorlesung aus.
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Relationale Datenbanksysteme speichern Daten in Tabellenform. Seit Beginn der relationalen Datenbanktechnologie in den 1970er Jahren waren diese Tabellen gewöhnlich zeilenweise aufgebaut (ein Tupel ≣ eine Tabellenzeile). Mit dieser Tradition brechen die sog. Column Stores, die sämtliche Daten spaltenförmig organisieren. Dieser "Dreh um 90º" hat weitreichende Konsequenzen für die Datenbankarchitektur, bringt aber eine ganze Reihe von wertvollen Vorteilen mit sich.
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